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Wenn es Mäusen kalt wird, drängen sie ins Haus


Borchen, 4. Dezember 2009 – Wird es draußen kalt, dringen Mäuse verstärkt ins Haus ein und tauchen im Keller, in der Wohnung oder auf dem Dachboden auf. Ein Mäuschen allein ist noch kein Problem, doch was tun, wenn der Befall stärker wird?


Es ist zum Mäusemelken: Man hört sie nagen, rascheln und laufen, aber zu Gesicht bekommt man sie nur selten. Die Hausmaus ist nachtaktiv, blitzschnell und wittert Gefahr. Insbesondere wenn es draußen kälter wird, machen sich die grauen Nager auf, Haus, Wohnung oder Keller zu erkunden.


„Wo die Schnauze einer Maus durchpasst, da passt sie auch ganz durch“, weiß Oliver Klute, Geschäftsführer des Schädlingsbe-kämpfungsunternehmens BioTec-Klute aus Borchen. „Wir haben schon die kuriosesten Zugänge entdeckt, ob durch Dämmmaterial, hinter einer verklinkerten Wand oder durch den Estrich“, berichtet Klute.


Der Tipp vom Kammerjäger: „Wollen Sie prüfen, ob sich ein Nagetier in das Haus eingeschlichen hat, sieben Sie Mehl auf den Boden. Spätestens nach ein paar Tagen werden Ihnen kleine Spuren zeigen, ob es sich um eine Maus oder bei größeren Spuren und gleichzeitigen Schleifspuren um eine Ratte handelt.


Zu fangen sind sie dann oft schwer. Haben Hausmäuse eine Köderfalle als Killermaschine für ihre Artgenossen entdeckt, passiert es hin und wieder, dass diese Falle mit Schrauben oder anderen kleinen Gegenständen aus dem Umfeld der Falle zugeschüttet und somit gefahrlos gemacht wird.


Nagen ist Zahnpflege für Mäuse

Erste sichtbare Zeichen vom unliebsamen Mitbewohner sind Nagespuren an Kartons, Textilien oder Nahrungsmitteln. Dabei geht es in erster Linie nicht um die Nahrungsaufnahme, da reichen den kleinen Tierchen wenige Gramm pro Tag. Mäuse pflegen durch das Nagen ihre Zähne.


Ansonsten fällt zunehmend der Kot der Tiere auf, der meist in ruhigen Ecken zu finden ist. Drei bis acht Millimeter lang sind die kleinen Kotpillen, die auch Krankheiten übertragen können. „Beobachten Sie die Mäusetoilette, säubern Sie die Kotstelle und prüfen Sie, ob neuer Kot auftaucht. So sehen Sie, ob die Maus noch aktiv ist. Stellen Sie eine Schlag- oder Lebendfalle direkt an einer Wand zur Mäusetoilette auf“, rät Fachmann Klute, „denn Mäuse durchqueren keine Räume, sie laufen an den Wänden entlang.“


Schlupflöcher vermeiden

Um die Mäuseplage effektiv in den Griff zu bekommen, ist es wichtig, zu wissen, von wo sie sich Zugang verschafft, um diese zum Teil versteckten Zugänge dauerhaft zu schließen. Klitzekleine Schlupflöcher in Wandverkleidung, engen Türspalten oder Kabelkanälen reichen aus, und schon ist die Maus im Haus.


Chemiecocktail oder digitale Lebendfalle

Schädlingsbekämpfer wählen je nach Größe des Mausbefalls das passende Hilfsmittel aus. Einzelne Mäuse werden mit Fallen gefangen. Bei einem größeren Mausbefall werden Köderboxen mit einem Blutgerinnungshemmer eingesetzt. Verzehren die Tiere den Köder über mehrere Tage, sterben sie nach vier bis sechs Tagen an inneren Blutungen. Neu und innovativ ist beispielsweise die digitale Mausefalle aus dem Hause BioTec, die via Mobiltelefon meldet, ob eine Maus in der Falle sitzt. Das possierliche Tierchen im Silberpelz kann dann lebend in die Freiheit entlassen werden.


Ein Mäuseweibchen bekommt zwischen acht- und zwölfmal jährlich Junge. Ist die Maus erst einmal im Haus, vermehrt sie sich ganz schnell, hier hilft nur ein ganzheitliches Vorgehen, das bereits im Umfeld des Gebäudes ansetzt. Bodendeckende Bepflanzung an Wohnblocks ist z. B. ein beliebter Unterschlupf für Mäuse.

 

 

BioTec-Klute ist aktives Mitglied im Verband Deutscher Schädlingsbekämpfer e.V. Unsere effiziente
und einwandfreie Vorgehensweise im Bereich Hygiene und Schädlingsprophylaxe wurde uns vom
TÜV Rheinland bestätigt.