Ratten und Mäuse

Nager bekämpfen mit Biotec Klute

Hausmaus

Hausmäuse sind häufig anzutreffende Schädlinge in allen unseren Lebensbereichen. Sie richten schweren gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schaden an. Hausmäuse können immer wieder in unsere Gebäude eingeschleppt werden oder aus dem Außenbereich zuwandern.

Eine Hausmaus

Vorkommen und Bedeutung

Hausmäuse stammen ursprünglich aus den Steppen Zentralasiens. Mit der zunehmenden Lagerung von Getreide durch den Menschen entwickelte sich die Hausmaus zu einem Schädling und wurde durch uns weltweit verbreitet. Haben sich Mäuse in einem Gebäude angesiedelt, so beschränken sie sich nicht auf einen Bereich. Mäuse können immer das gesamte Gebäude besiedeln. Befälle können sich in allen Gebäudebereichen etablieren. Eine problemlose Ausbreitung ist über Kabelkanäle, Versorgungs¬schächte und Kellergänge jederzeit möglich. Sie bauen ihre Nester in Hohlwänden, Kabelkanälen, Maschinen und anderen Orten, an denen sie sich vor unseren Zugriffen geschützt fühlen.

Die Hausmaus lebt fast ausschließlich in unmittelbarer Nähe des Menschen. Sie bewohnt Bauernhöfe, Supermärkte, Wohnhäuser und Lebensmittelbetriebe und hält sich auch in Wohnungen, auf Dachböden, in Kellern, Supermärkten und Lagern auf. Sie besitzt einen hochentwickelten Geruchs- und Hörsinn, ist dämmerungs- bzw. nachtaktiv und sehr anpassungsfähig. Sie bevorzugt in jedem Fall die geschützte Fortbewegung. Sie ist ein Allesfresser, ernährt sich am liebsten jedoch von Getreidekörnern. Die tägliche Nahrungsaufnahme liegt bei ca. 3 g.

Es ist allgemein bekannt, daß Mäuse Nahrungsmittel, Gebrauchs- und Einrichtungsgegenstände durch Nageschäden sowie durch Kot und Urin ungenießbar machen. Durch das Nagen an Kunststoff¬ummantelungen elektrischer Leitungen (PVC) können Brände entstehen, EDV- vernetzte Betriebs¬bereiche lahmgelegt werden und Flugzeuge abstürzen.

Lebensmittel werden vernichtet bzw. verunreinigt (durch Kot und Urin) und sind nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet. Es ist wissenschaftlich belegt, daß Mäuse auch akute Krankheitsüberträger sind. So sind sie z.B. Überträger von Salmonellen, Typhus und der Weilschen Gelbsucht.
Es können auch Nageschäden an baulichen Einrichtungen auftreten.

Aussehen und Entwicklung

Mit maximal 30 g Körpergewicht und einer Körperlänge unter 12 cm ist die Hausmaus der kleinste Schadnager. Das Fell der Tiere ist gräulich bis kaninchenfarben. Der Schwanz ist nackt.

Die Hausmaus hat eine Lebenserwartung von 2 bis 3 Jahren. 

Bei einer Anzahl von 7 bis 8 Würfen pro Jahr und einer Durchschnittszahl von 4 bis 16 Jungtieren pro Wurf erreicht das maximale Vermehrungspotential eines Paares pro Jahr etwa 2.000 Nachkommen. Die Tragzeit beträgt 3 Wochen. Die Hausmaus ist nach 8 bis 10 Wochen geschlechtsreif.

Inspektion

Für eine gezielte und erfolgreiche Bekämpfung ist zunächst eine gründliche Inspektion erforderlich. selbst bei schwerem Befall sieht man nur recht selten Tiere, deshalb müssen nach Anzeichen und Spuren (Kot, Nagespuren, Schmierspuren, Nester, tote Tiere, Laufspuren) gesucht werden, die auf ihre Anwesenheit schließen lassen. 

Ferner muss die Mausart (z. B. Gelbhalsmaus, Brandmaus, Waldmaus, Hausmaus) exakt bestimmt werden.

Verfahren

Aufgrund ihres Verhaltens nehmen Mäuse an vielen verschiedenen Stellen ihre Nahrung auf, wobei die jeweilige Nahrungsmenge gering ist. Darüber hinaus suchen die Mäuse wegen ihres scheuen Verhaltens Körperkontakt zu ihrer Umgebung, weshalb der Köder stets in Köderboxen und an Wandsockeln platziert ausgebracht werden soll

Sollte der angebotene Köder von den Tieren nicht angenommen werden, ist es zunächst notwendig herauszufinden, welche Hauptnahrungsquelle besteht. Diese Quelle ist zu entfernen.

Die Beseitigung baulicher Mängel (z. B. Löcher in den Wänden, kleine Ritzen ec.) ist eine wichtige Grundlage einer schnellen Befallstilgung.

 

Wanderratte

Lebensraum

Die Wanderratte trägt verschiedene deutsche Bezeichnungen. Je nach ihren Nistplätzen oder dem angerichteten Schaden heißt sie auch Wasser-, Wühl-, Kanal- oder Erdratte. 

Wanderratten sind die einzigen Säugetiere, denen durch ein ausgezeichnetes Schwimm- und Tauchvermögen ein permanentes Überleben in der Kanalisation unserer Städte möglich ist.

Sie hält sich gern in Feuchtraumnähe (Kanalisation unter Marktplätzen, Schlachtereien, Restaurants, Hotels, Krankenhäusern und anderen Großküchenbetrieben, Flüsse, Teiche, Abwassergruben) auf und legt ihren Bau bis zu 1 m unter der Erde an. Sie lebt auch in Kellern von Wohnhäusern und auf Müllplätze. Als soziales Tier lebt die Wanderratte in Rudeln und ist bestrebt, den Bestand auszubreiten. 

In menschlichen Siedlungen lebt sie hauptsächlich in den Abwasserkanälen, wo sie sich von Küchenabfällen ernährt und ihr Nest aus Papier, Watte oder ähnlichen Stoffen baut. Dazu sucht sie einen trockeneren Platz. Bricht ein Abwasserrohr, so dringen die Ratten durch die Öffnungen in umgebende Räume und erzeugen erhebliche Zerstörungen.

An einigen Stellen unserer Erde muss man damit rechnen, dass fast die Hälfte aller Lebensmittel von Ratten gefressen werden. So weit geht das bei uns nicht, aber die Verluste sind trotzdem beträchtlich. Unter günstigen Bedingungen in Getreidemagazinen und Ställen vermehrt sich die Wanderratte das ganze Jahr über und ist überaus fruchtbar. 

Die Ratten leben in Rudeln und erkennen sich am Geruch. Sie sind scheu und meist im Dunkeln aktiv. Sie wagen sich selten auf offene Plätze, sondern bewegen sich entlang an Mauern und Wänden entlang.

Die Anpassungsfähigkeit der Wanderratte ist sehr groß und sie verdrängte bald die Hausratte. Sie fühlt sich in den verschiedensten Lokalitäten wohl, ist aber hauptsächlich an Wohnhäuser, Lager und Ställe gebunden, wo sie die feuchtesten Orte vorzieht.

Die Wanderratte passt ihren Aktivitätsrhytmus der Umgebung an, ist ortstreu und geht nur auf Wanderschaft, wenn ihr Nest zerstört wird oder eine zu große Anzahl von Tieren entstanden ist. Gegenüber Veränderungen ist sie sehr misstrauisch. Das dämmerungsaktive Tier mit hoch entwickeltem Geruchs- und Hörsinn verteidigt ihr Revier gegen Fremdratten (Männchen)

Nahrungserwerb

Die Wanderratte ist ein Allesfresser, sie nimmt ebenso gern pflanzliche wie tierische Kost zu sich. Sie kann auch als Räuber auftreten und junge Enten und Hühnerküken töten. Einmal gewohnte Futterplätze werden bevorzugt, dabei liegen die Nahrungsressourcen oft außerhalb des Reviers und können bis zu 1 km entfernt liegen, eher aber 50 m bis 100 m.

Verursachte Schäden

Wie bei den Mäusen besteht die Zerstörung vor allem im Zernagen von Verpackungen und in der Verunreinigung durch Kot und Urin. Diese Stoffe enthalten manchmal Krankheitskeime, die Gefahren für die Gesundheit des Menschen und seiner Haus¬tiere bedeuten können. Vernichtung von Lebens- und Futtermittel durch Fraß und Verunreinigung durch Kot und Urin. 

Nageschäden an baulichen Einrichtungen. Übertragung von Krankheiten, wie z.B. Thypus, Cholera, Ruhr, Pest, Tuberkulose, Trichose, Maul- und Klauenseuche.

Eine Wanderratte

Aussehen und Entwicklung

Die Wanderratte ist ein Wirbeltier mit stumpfer Schnauze, das Fell ist bauchseitig hellgrau und rückseitig rotbraun. Sie hat kleine Ohren und ihr Schwanz ist kürzer als ihr Körper und ihre Gestalt ist plump. Mit einer Körperlänge von mehr als 20 cm und einem Gewicht von meist über 250 g ist sie der größte unter den Schadnagern. Sie ist ca. 32 bis 48 cm groß, wobei es auch Ausnahmen von bis zu 60 cm Länge gibt. Die Weibchen wiegen 250 bis 400 g, die Männchen bis zu 600 g. Je nach Lebensraum beträgt die Lebenserwartung einige Monate bis 4 Jahre, durchschnittlich eher ca. 1 Jahr.

Die Tragzeit beträgt 20 bis 24 Tage bei durchschnittlich 5 bis 10 Jungen und je nach Umfand ca. 4 bis 8 Würfe im Jahr.

Befallsfeststellung

Vor Ort ist genau zu ermitteln, ob tatsächlich Rattenbefall vorliegt, oder ob ein anderes Tier Schäden verursacht. Wichtig ist es auch zu untersuchen, wie und woher die Ratten Zugang zu dieser Stelle bekommen haben. 

Achten Sie auch auf Öffnungen am Gebäude (Spalten, Löcher, defekte Rohre oder Scheiben, undichte Türen, usw.), um Neuzugang zu vermeiden.

Vorbeugende Maßnahmen

  • Gebäude absichern (Möglichst verhindern, dass Nager eindringen und sich ansiedeln können)
  • Durchschlupfmöglichkeiten in Türen und Gemäuern verschließen
  • Gerumpel, Brennholz und Abfall im und um das Gebäude entfernen
  • Lagergut dicht verpackt bzw. verschlossen lagern
  • Futtermittel so weit wie möglich abschirmen
  • Essensreste nicht durch die Toilette oder offenen Kompost entsorgen
 

Hausratte

Eine Hausratte

Biologie

Die Hausratte ist ca. 35 bis 45 cm lang, wobei die Kopf- und Rumpflänge ca. 16 bis 18 cm beträgt. Der Schwanz ist durchschnittlich 19 cm lang. Der Schwanz ist im Gegensatz zu dem der Wanderratte länger als der eigentliche Körper. Die Ohren sind so groß, dass sie beim Nachvornklappen über den Augen liegen würden. Beim Laufen trägt sie den Schwanz in der Luft, während die Wanderratte ihn schleifen lässt. 

Die Farbe auf dem Rücken variiert zwischen grau und schwarz sowie grau bis graubraun. Die Bauchseite ist meist schmutzigweiß bis hellgrau. Sie wiegt ca. 150 bis 280 Gramm.

In 2 bis 3 Monaten ist sie geschlechtsreif und pflanzt sich übers ganze Jahr mit 4 bis 6 Würfen fort. Ein Wurf besteht aus 4 bis 8 Tieren. Die Schwangerschaftsdauer beträgt ca. 22 Tage.

Die Hausratte kann sehr gut klettern und hält sich vornehmlich in Dachstuhlbereichen und dergleichen auf. Sie frisst im Gegensatz zur Wanderratte nicht wahllos alles, sondern vornehmlich Gemüse, Obst usw. Sie kommt recht selten vor, da sie stark von der Wanderratte verdrängt wurde!

Die Hausratte kann sehr gut klettern, hält sich vornehmlich in Dachstuhlbereichen von Gebäuden aller Art, Landwirtschaftsbetrieben usw. auf.

 

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