Elektrische Fliegen- und Insektenvernichter


Fliegende Insekten gelten im Allgemeinen als lästig. Kaum bekannt ist jedoch das zum
Beispiel Fliegen (Diptera) potentielle Träger von Kranheitskeimen sind. Allein eine ein-
zelne Stubenfliege kann bis zu 2 Millionen Bakterien übertragen. Betriebe mit einem Be-
fall fliegender Insekten droht nicht nur ein Image- und Kundenverlust, sondern auch
Überprüfungen durch Ordnungs- und Gesundheitsämter. Aus diesen Gründen sollte
alles getan werden, um dieser nicht zu verharmlosenden Plage Einhalt zu gebieten. Es
empfiehlt sich daher der Einsatz von UV-Lichtfallen. Diese Fangmethode ist absolut
pestizidfrei und stellt daher eine ideale Möglichkeit zum Schutz gegen Fliegen und an-
dere fliegende Schadinsekten dar.

Für Lebensmittelbetriebe schreiben die Ordnungsbehörden häufig den Einsatz von UV-
Licht Geräten neben der Anbringung von Insektengittern vor. Bei unserern UV-Lichtfallen
werden zwei Methoden kombiniert. Die Insekten werden durch spezielles UV-Licht ange-
lockt und bleiben darauf hin auf einer von zwei Klebeflächen haften. Die Klebeflächen
können schnell und kostengünstig ausgetauscht werden. Durch die Klebefolientechnik
sind unsere UV-Lichtfallen gegen kleinste Fliegenarten und Wespen zugleich wirksam.
Eine Erweiterung des Fangspektrums, z.B. gegen vorratsschädigende Motten, durch die
Kombination mit Pheromonen (Sexuallockstoffen) ist möglich.

Wir bieten für jedes Unternehmen die passende UV-Lichtfalle an.



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Wie funktionieren UV-Lichtfallen?


Viele Insekten reagieren auf eine Lichtquelle, indem sie entweder direkt darauf zufliegen/
kriechen oder auf direktem Weg flüchten. Das Licht wird zur Orientierung benutzt, wobei
die Insekten einen bestimmten Winkel zum einfallenden Licht einnehmen, der vom Ein-
fallswinkel des Lichtes abweicht. Auch wir können mit Hilfe eines Kompasses einen Kurs
bestimmen, der von direkt nach Norden oder direkt nach Süden abweicht. Trotzdem ist es
dabei entscheidend zu wissen wo Norden oder Süden ist. Eine Konstante (in diesem Fall
das Magnetfeld der Erde) ist als Bezugsgröße Vorrausetzung. Genau so verwenden sehr
viele Insekten Licht zur Orientierung und Kursbestimmung.

Dabei wird das Licht, (normalerweise Sonnenlicht, beziehungsweise das vom Mond reflek-
tierte Sonnenlicht bei nachtaktiven Insekten) genauer gesagt der Einfallswinkel von Licht
als die konstante Bezugsgröße zur Orientierung verwendet. Die Tiere messen sozusagen
den Winkel zwischen den einfallenden Lichtstrahlen und ihrer eigenen Bewegung und ver-
suchen diesen konstant zu halten. Damit halten sie dann einen bestimmten Winkel zur
Lichtquelle ein (dieses Orientierungsverhalten wird als Photomenotaxis bezeichnet (Pho-
ton = Licht, Meno= bleiben).

Entscheidend für eine erfolgreiche Orientierung des Tieres ist dabei, dass die Lichtstrahlen,
die von der Sonne (eventuell auch über den Umweg Mond) auf der Erde eintreffen, parallel
sind. Wenn man die Größenunterschiede von Erde und Sonne betrachtet kann man auch
davon ausgehen, dass das Sonnenlicht fast parallel bei uns ankommt und somit als Kon-
stante geeignet ist. Dieses Verhalten wird auch als Son-nen - Kompassorientierung bezeich-
net und spielt bei vielen Insekten z.B. Bienen, Ameisen, Maikäfern eine große Rolle. Unter
„natürlichen" Bedingungen ist diese Methode phantastisch zur Orientierung geeignet.
 
Aber was passiert unter „unnatürlichen" Bedingungen, wenn das Sonnenlicht (auch vom
Mond reflektiert) plötzlich mit einer Straßenlaterne konkurriert? Auch von dort wird ja Licht

abgestrahlt. Nur damit kann ein Insekt nicht rechnen und im Laufe der Evolution ist die
Straßenlampe etwas so neues, dass für das Insekt keine Zeit war sich daran anzupassen.
Die kleinen Glühbirnen geben alles andere als paralleles Licht ab. Vielmehr strahlt eine
solche Lampe Licht vom zentralen Hitzedraht in alle Richtungen ab. Was passiert mit
einem Insekt, das von der Konstanz des Lichtwinkels ausgeht und sich daran orientiert?
Die Frequenz des Lichtes ist von großer Bedeutung für die Effektivität einer Lichtquelle. Als
Licht wird ein kleiner Bereich der elektromagnetischen Schwingungen bezeichnet die man
sehen kann. Es setzt sich zusammen aus verschiedenen Wellenlängen. Als weiß empfun-
denes Licht setzt sich aus Licht aller Wellenlängen zusammen.

Nicht alle Tiere können die selben Wellenlängen optisch wahrnehmen (sehen), sondern die
Frequenz variiert zwischen verschiedenen Arten. Für Insekten, z.B. Bienen ist bekannt, dass
sie auch noch Wellenlängen aus dem ultravioletten Bereich sehen können, die für uns un-
sichtbar sind. Aber auch wenn eine spezielle Frequenz wahrgenommen werden kann, sagt
das noch nichts darüber aus, wie gut sie wahrgenommen wird. So ist für den Menschen (bei
gleicher Stärke des einfallenden Lichtes aber unterschiedlicher Frequenz = Farbe) gelbes
Licht am hellsten. Für andere Tiere ganz andere Wellenlängen. Die Empfindlichkeit hängt
unter anderem davon ab, welches Sehpigment sich im entsprechenden Rezeptormolekül
im Auge befindet.


BioTec-Klute ist aktives Mitglied im Verband Deutscher Schädlingsbekämpfer e.V. Unsere effiziente
und einwandfreie Vorgehensweise im Bereich Hygiene und Schädlingsprophylaxe wurde uns vom
TÜV Rheinland bestätigt.