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Gift gegen Schädlinge - Das sollten Sie vor dem Gebrauch wissen

Es gibt verschiedene Methoden zur Bekämpfung von Ungeziefer. Eine schnelle und effektive Methode ist, Gift gegen Schädlinge zu benutzen. Dabei ist aber besondere Vorsicht geboten, denn viele dafür verwendete Gifte sind für andere Tiere und für den Menschen schädlich oder lebensgefährlich. Der Markt ist dennoch überfüllt mit unterschiedlichen giftigen Ködern, Sprays oder Fallen. Bei richtiger Anwendung sieht man schnelle Ergebnisse. Dieser Beitrag ist dafür da, um einerseits den Überblick über die vielen verschiedenen Gifte zu wahren. Andererseits ist es sehr wichtig die Anwender zu sensibilisieren, worauf man beim Gebrauch von Pestiziden achten muss, damit es zu keinen gesundheitsschädlichen Folgen kommt.

Gifte

Gift gegen Schädlinge - diese Schädlingsbekämpfungsmittel helfen

In allen Bereichen unseres Lebens können wir auf Schädlinge, wie Insekten, Ratten und Pilze treffen. Von daher ist es natürlich auf Gift gegen Schädlinge zurückzugreifen, um Schäden zu verhindern. Man unterteilt diese Pestizide in drei Bereiche. Zum einen sind damit Pflanzenschutzmittel gemeint, die gerade in der Landwirtschaft oder Forstwirtschaft eingesetzt werden. Außerdem kommen Pestizide in Tierarzneimitteln vor, so zum Beispiel bei Floh- oder Zeckenschutzmittel. Und als drittes bezeichnet man damit das große Feld der Biozide. Als Biozid wird alles bezeichnet, was einerseits die Gesundheit der Menschen schützt (z.B. Desinfektionsmittel, Gift) und andererseits Materialien, wie beispielsweise Holz, haltbarer macht. Dazu gehört auch das Gift gegen Schädlinge, das man im Handel leicht zu kaufen bekommt. Die häufigsten Mittel gegen Schädlinge sind dabei Insektensprays gegen alle möglichen Arten von störenden Krabbeltieren, Mittel zur Wespenbekämpfung, Mittel gegen Ameisen und Silberfische, Ratten- und Mäusegifte und Mittel gegen Bettwanzen und Kakerlaken.

Doch ein Gift gegen Schädlinge birgt auch Risiken. Rattenköder beispielsweise sind einfach in ihrer Handhabung und werden schnell von den Schädlingen angenommen. Es ist aber schwer vorauszusagen, wo das vergiftete Tier verendet und ob ein anderes Raubtier sich ebenfalls vergiftet. Wenn der Nager sieht, dass andere Tiere am Rattengift sterben, meidet er ihn. Was weitaus gefährlicher werden kann, ist der Trieb, Nahrung in den Bau zu tragen. Es ist nicht selten, dass Nagetiere dieses Gift auf dem gesamten Gelände verteilen. Deshalb ist es wichtig auf Krümel zu achten, die sich möglicherweise im Garten oder der Wohnung befinden. Ein weiteres häufig genutztes Gift gegen Schädlinge sind Schneckenkörner bzw. Schneckenlinsen. Hierfür gibt es zwei Wirkstoffe: Metaldehyd und Eisen(III)phosphat. Sie werden zwar für ungiftig gehalten, doch gerade Metaldehyd wird großzügig in der Landwirtschaft benutzt und gerät ins Grundwasser. In England wurde die landwirtschaftliche Anwendung deshalb verboten. Die Folgen für die Umwelt sind kaum absehbar.

Insektengift - das ist zu beachten

Gift gegen Insekten hat sicher jeder schon einmal benutzt. Ob es ein Insektengift Spray gegen Fliegen und Schnaken oder ein Anti-Mücken-Gerät für die Steckdose ist, giftige Mittel gegen Insekten gibt es viele. Sie sind überall erhältlich, ob im Supermarkt, der Drogerie oder im Baumarkt. Doch gerade das bekannte Insektenspray ist ein sehr aggressives Gift gegen Schädlinge. Das merkt man schon, wenn man kein Atemschutz beim Gebrauch nutzt. Es reizt die Atemwege enorm. Dagegen versprechen die Mückenstecker mit einem Biozidverdampfer ein alternatives Gift gegen Schädlinge zu sein. Jedoch hat Öko-Test und andere Organisationen festgestellt, dass die Konzentration zwar geringer, aber konstanter ist und sich das Pestizid überall absetzt. Bei so einem Gerät muss also regelmäßig gründlich gereinigt werden. Und warum setzt man Gift gegen Fliegen ein, wenn sich diese Insekten vor allem im Ess- und Kochbereich aufhalten? Hier wären Fliegenfallen unbedenklicher und entsprechend gesünder.

Ein weiteres Thema, was bei Gift gegen Schädlinge zu wenig Beachtung geschenkt wird, sind Resistenzen. Im landwirtschaftlichen Bereich wird viel Gift gegen Schädlinge versprüht. Erst wirkt es tadellos. Doch langsam lässt die Wirkung nach und man hat entweder anderes Ungeziefer oder braucht eine höhere Konzentration vom Gift. Gegen Schädlinge hilft es nicht dauerhaft, Insekten passen sich an. Leider ist hier eine Lösung des Problems nur schwer zu finden und wird uns in Zukunft noch viel Kopfzerbrechen bereiten. Die Frage, die sich also stellt, ist, ob der Einsatz des Giftes im eigenen Haushalt immer nötig ist oder ob sich nicht eine bessere Lösung findet? Man kann Insektenspray oder ein anderes Gift gegen Schädlinge benutzen, doch sollte die Anwendung nicht zu häufig sein. Denn gerade das Spray macht keinen Unterschied zwischen den Arten und bedenkt man, dass innerhalb der letzten 30 Jahre 75% der Insekten gestorben sind, ist eine besonnene Anwendung wichtig.

Gift gegen Kakerlaken - wie kann man diese Schädlinge am besten beseitigen?

Es gibt besonders hartnäckiges Ungeziefer. Kakerlaken gehören eindeutig zu den unbeliebtesten Hausbewohnern und werden deshalb schnell mit Insektiziden bekämpft. Sie sind so unbeliebt, dass man schneller Gift gegen diese Schädlinge einsetzt oder einen Kammerjäger engagiert. Es gibt auf dem Markt eine Reihe von Angeboten, die versprechen zu helfen, wie zB. verschiedene Sprays gegen Kakerlaken oder Klebefallen. Doch es mehren sich auch immer mehr Berichte und Artikel über die Widerstandsfähigkeit dieser Plagegeister. Für die Gastronomie ein echtes Problem. Das Gift gegen Schädlinge, wie Kakerlaken, muss äußerst konzentriert sein und immer wieder angepasst werden, damit es hilft. Nicht umsonst ist der Mythos entstanden, dass am Ende nur Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden.

Doch gerade in diesem schwierigen Fall sollte man genau überlegen, inwiefern man selber Gift gegen Schädlinge verwendet oder ob es nicht erst einmal sinnvoller ist, auf Hausmittel zurückzugreifen. Oft befinden sie sich in der Küche in Ritzen und Spalten. Es ist deshalb wichtig, alle möglichen Nahrungsquellen für diese Tiere zu entfernen. Abfälle sollten nicht herumstehen, Essensreste frühzeitig weggeworfen werden. Außerdem kann es helfen, die Nester zu suchen und dort Lorbeerblätter und Katzenminze zu verteilen. Was ebenfalls hilft, aber etwas Ausdauer verlangt, ist Natron als natürliches Gift gegen Schädlinge. Das verursacht in der Kakerlake Gase, die sie abtötet. Eine Art es zu verabreichen, ist mit Zuckerwasser. Einfach 1:1 mischen und in der Nähe der Nester verteilen. Der Zucker lockt dieses Ungeziefer an und das Natron erledigt den Rest. Erst im letzten Schritt sollte man dann zu einem Gift gegen Schädlinge greifen, aber nicht ohne mit einem Fachmann geredet zu haben.

Ist Schädlingsbekämpfung ohne Gift ebenfalls möglich?

Zur Schädlingsbekämpfung Gift zu nutzen ist nichts verkehrtes und oft hat man damit Erfolg. Will man eine schnelle Lösung bei einem Befall, ist das Gift gegen Schädlinge meist der erste Gedanke. Dennoch gibt es viele weitere Möglichkeiten, wie man bei Ungeziefer vorgehen kann. Das hilft nicht nur der Umwelt, die eigene Gesundheit nimmt auch keinen Schaden und man sorgt dafür, dass die Plagegeister keine Resistenzen entwickeln. Das Gift gegen Schädlinge ist ein probates Mittel, sollte aber nie die erste Wahl sein. Das merkt man ebenfalls am heutigen Zeitgeist: Es wird viel in Sachen Schädlingsbekämpfungsmethoden ohne Gift gegen Schädlinge geforscht. Viele Kammerjäger bieten auch Beratung in diese Richtung an, da nicht jeder in seinen eigenen vier Wänden Gift ausgelegt haben möchte.

Was beispielsweise bei Kakerlaken gemacht werden kann, wurde schon erwähnt. Gegen Insekten im Garten hilft nicht nur Gift gegen Schädlinge, sondern in erster Linie die natürlichen Feinde. So kann man dafür sorgen, dass sich Meisen oder Ohrwürmer wohler fühlen. Ein umgedrehter Blumentopf gefüllt mit Heu oder Stroh im Baum, Insektenhäuser oder Nistkästen sind ein gutes Mittel, um einen gesünderen Garten zu erschaffen und die nützlichen Fressfeinde anzulocken. Eine weitere Möglichkeit ist, bestimmte Pflanzen anzubauen. Knoblauch oder Zwiebeln vertreiben Wühlmäuse, Lavendel hält die Rosen Läusefrei. Es gibt also eine Vielzahl an Möglichkeiten, ohne gleich auf Gift gegen Schädlinge zurückgreifen zu müssen. Viele dieser Methoden funktionieren von selbst und sorgen für ein natürliches Gleichgewicht. Deshalb sollte Gift gegen Schädlinge immer der letzte Ausweg sein, den man nutzt.

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