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Alternative Rattenbekämpfung - So werden Ratten erfolgreich ohne Gift bekämpft

Eine Ratte kommt selten allein. Jeder, der schon einmal mit diesem Nager zu tun hatte, weiß, dass Ratten Alleskönner sind, die jede kleine Lücke und jede noch so kleine Futterquelle finden und ausnutzen bzw. verzehren. Meist findet man erst nur Anzeichen für einen Rattenbefall, bevor das eigentliche Tier entdeckt wird. Doch was kann man tun, wenn man nicht sofort zum Gift greifen möchte? Nicht jeder befürwortet den Gebrauch von Gift bei Ratten. Es ist gefährlich für Menschen und anderen Tieren. Wenn man mit Lebensmitteln arbeitet, darf man kaum auf Gifte zurückgreifen. Alternative Rattenbekämpfung ist ein wichtiges Thema, worüber wir hier informieren.

Digitale Rattenfalle

Der Lebensraum der Ratten

Ratten sind widerstandfähige und kreative Tiere. Sie nehmen die unterschiedlichsten Lebensräume ein, egal wie schwierig es sein mag. Sie wohnen in Höhlen, engen Räumen oder auf Bäumen. Dabei sind sie keine Einzelgänger, sondern bilden je nach Art Gruppen von bis zu 60 Individuen. Die Ratten bilden Reviere, die auch energisch gegen andere Nager verteidigt werden. Haben sich Ratten in der Nähe einer reichhaltigen Nahrungsquelle eingenistet, richten sie enormen Schaden an. Gerade in der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie ist alternative Rattenbekämpfung ohne Gift und Prävention deshalb ein zentrales Thema. Gerade, weil sich Ratten unter idealen Bedingungen das ganze Jahr hindurch vermehren können. Das entspreche bei manchen Rattenarten 12 Würfe im Jahr. Die Hausratte hat eine Tragezeit bis zu 22 Tagen, die Wanderratte trägt ein wenig länger. Das sind die beiden schädlichsten Vertreter ihrer Art. Deshalb ist es bei der alternativen Rattenbekämpfung entscheidend, rechtzeitig den Rattenbefall zu erkennen und nachhaltig zu bekämpfen.

Ein weiterer wichtiger Grund sind Krankheiten. Die Ratte an sich ist sehr auf ihre eigene Hygiene bedacht. Sie putzt sich häufig und befreit ihr Nest regelmäßig von Verunreinigungen. Diese Verunreinigungen werden auf dem gesamten Grundstück verteilt und sind ein guter Nährboden für Keime. Auch die Ratten selber können Krankheitserreger mit sich führen. Dazu zählen über 70 Krankheit, die auf dem Menschen übertragen werden können. Darunter zählen Salmonellen und Hantaviren. Hantaviren verursachen z. B. Lungenerkrankungen oder akutes Nierenversagen. Doch auch auf Ratten lebende Parasiten, wie der Rattenfloh, können gravierende Krankheiten übertragen. Allgemein ist bekannt, dass er im Mittelalter für die Pest verantwortlich war. Auch Zecken können schwerwiegende Erkrankungen auslösen, wenn sie Rattenkeime auf den Menschen übertragen. Man darf Ratten und die Folgen eines Befalls nicht unterschätzen und sollte alternative Rattenbekämpfung deshalb frühzeitig in Betracht ziehen. Selbstverständlich ist im privaten Bereich auch Gift eine Option. Man sollte aber die damit verbundenen Risiken nicht vergessen.

Wie kommt es zu einem Rattenbefall?

Ratten sind Allesfresser. Ob Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Insekten, Samen oder auch Knollen von Pflanzen, sie kann auf eine reichhaltige Palette an Nahrungsmitteln zurückgreifen. Dabei ist sie auch nicht wählerisch und nutzt, was sie satt macht. Darauf schaut u. a. die alternative Rattenbekämpfung. Wenn es also um das eigene Grundstück geht, ist es im privaten Bereich zwar möglich, alle Nahrungsmittel so gut es geht vor der Ratte in Sicherheit zu bringen, im Garten selber sieht es aber anders aus. Manchmal ist es hier unmöglich, Ratten ihrer Nahrungsquelle vorzuenthalten. Dasselbe gilt für den industriellen Bereich. Gerade im Freien hat man aber wenig Kontrolle über Gifte und sollte deshalb alternative Rattenbekämpfung der Bekämpfung durch Gift vorziehen. Außerdem sind Ratten sehr intelligente Tiere. Wenn sie bemerken, dass Giftköder ausgelegt wurden und eine Ratte daran gestorben ist, meiden sie die Köder und das Gift wird unter Umständen von anderen Tieren gefressen. Das sollte man unbedingt verhindern.

Doch wie gelangen die Ratten auf das Grundstück? Ratten sind nachtaktive Tiere, die dunkle Räume bevorzugen. Ein echtes Problem stellt die Kanalisation dar. Auf der Suche nach neuen Lebensräumen und vor allem, wenn die eigene Nahrung zu wenig oder die Gruppe zu groß wird, kommen Ratten nachts heraus. So können sie überall zum Problem werden. Durch ihre Intelligenz und Anpassungsfähigkeit machen sie sich das Grundstück zu eigen. Was die alternative Rattenbekämpfung dabei in Betracht zieht, ist, dass Ratten jeden Mangel am Gebäude ausnutzen. Manchmal sind es Schäden, doch auch bauliche Mängel an der eigenen Kanalisation oder den Luftschächten werden irgendwann von ihr gefunden. Deshalb ist es schwer Ratten am Zutritt zu hindern. Dabei beschädigen sie auch Abwasser- oder Wasserleitungen. Möchte man dann alleine die Ratten vertreiben, steht man vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Alternative Rattenbekämpfung umfasst von daher nicht nur Rattenbekämpfung ohne Gift durch Fallen oder ähnlichen Vorrichtungen.

Alternative Rattenbekämpfung - wie kann ich Ratten vertreiben?

Es gibt einige einfache Verhaltensregeln bei der alternativen Rattenbekämpfung, die Ratten keine neuen Nahrungsquellen anbietet. Was viele gerne tun, um den Hausmüll nicht zu belasten, ist Nahrungsmittel- und Speisereste in der Toilette verschwinden zu lassen. Das sollte man auf gar keinen Fall tun! So sorgt man dafür, dass sich die Ratte in der unmittelbaren Kanalisation wohlfühlt. Komposthaufen sind gute Hilfsmittel, um guten Dünger zu produzieren. Trotzdem sollte darauf kein gekochtes Essen geworfen werden. Sind kleine Erdlöcher in der Nähe? Auch unverriegelte Mülleimer auf dem Hof oder im Keller oder gelbe Säcke mit Verpackungen, die man nicht von Speiseresten befreit hat, sind willkommene Nahrungsquellen. Futternäpfe der Haustiere müssen regelmäßig gereinigt werden, denn was der Katze schmeckt, schmeckt auch Ratten. Vogelhäuser sind ebenfalls für Ratten eine gute Möglichkeit, den Winter zu überstehen. Alternative Rattenbekämpfung bedeutet also, der Ratte jegliche leichte Nahrungsquelle zu entziehen und es ihr nicht allzu gemütlich zu machen.

Was ist im Bereich der alternativen Rattenbekämpfung noch zu tun? Das Grundstück muss genau begutachtet werden. Wie sind die baulichen Begebenheiten? Wo können Ratten ungehindert eintreten? Der Türspalt ist ein beliebter Einstieg. Dabei reichen Löcher oder Spalten von 2 cm aus und die Ratten werden sich durchzwängen. Hier können Gummilippen oder Nylon-Bürstenstreifen angebracht werden. Notfalls können auch stabile und engmaschige Gitter an Fenster oder Lüftungsöffnungen angebracht werden. Sie dürfen aber nicht größer als 18 mm sein. Gibt es an den Wänden oder der Decke Durchbrüche? Dann können sie mit Steinwolle oder engmaschigen Gitter geschlossen werden. Metallblech wäre ebenfalls eine Option. Alternative Rattenbekämpfung bedeutet auch, sich den Kanalisationsbereich anzusehen. Gibt es Schäden? Sind Gullydeckel auf dem Grundstück gesichert und abgedichtet? Sind Rückstauklappen in den Toiletten verbaut? So gespenstisch es klingt, aber Ratten können auch durch die Toilette ins Gebäude kommen. Die Alternative Rattenbekämpfung deckt also einen sehr großen Bereich ab.

Alternative Rattenbekämpfung ohne Gift - diese Methoden helfen

Bei der alternativen Rattenbekämpfung gibt es einige Hausmittel, wie mit Terpentin getränkte Lappen, Kamille oder Minze oder Hauskatzen. Inwieweit diese Methoden helfen, ist aber schwer zu sagen. Sie sollen Ratten vertreiben bzw. im Falle der Katze die Ratten bekämpfen. Ohne Gift sind diese Methoden einen Versuch wert, aber man darf nie den Überlebenstrieb einer Ratte unterschätzen. Eine hungrige Ratte geht Risiken und Unannehmlichkeiten ein, um ihr Überleben zu sichern. Bei Katzen stellt sich die Frage, inwieweit sie gewillt ist zu mausen. Temperament und Haltung sind dabei entscheidend. Eine Katze, die immer genug zu essen bekommt und hauptsächlich im Haus wohnt, verliert ihren Jagdinstinkt. Dennoch können diese Tipps bei einem leichten oder anfänglichen Befall helfen. Ansonsten empfiehlt es sich für die alternative Rattenbekämpfung mit einem Fachmann zu sprechen. Ein Schädlingsbekämpfer hat einen weitreichenden Blick für das Problem mit Ratten und kann schnell die richtigen Schritte in die Wege leiten.

Doch wie geht ein professioneller Schädlingsbekämpfer vor? Zuerst wird eine Gefahrenanalyse erstellt und das Risiko eines Rattenbefalls bewertet. Wie sieht das Gebäude/das Grundstück aus? Welche Zugänge haben Ratten? Diese und weitere Fragen werden am Anfang der alternativen Rattenbekämpfung gestellt. Als Nächstes wird die Hygiene begutachtet. Welche Arten von Ködern dürfen wo genutzt werden? Dann werden gezielt bauliche Mängel gesucht und beseitigt, um ein Eindringen von Ratten effektiv zu unterbinden. Die alternative Rattenbekämpfung achtet dabei besonders darauf, keine unnötigen oder umweltschädlichen Maßnahmen durchzuführen. Dies zielt alles darauf ab, die Ratten vertreiben zu wollen. Daraufhin folgt die gezielte Bekämpfung durch Fallen oder ähnlichen Mitteln. Hierbei möchte man u. a. Ratten fangen, ohne Gift einsetzen zu müssen. Zu guter Letzt sollte der Schädlingsbekämpfer und natürlich auch der Besitzer immer mal wieder ein Auge auf die aktuelle Situation werfen, um notfalls Maßnahmen zu erweitern oder zurückzunehmen. Die alternative Rattenbekämpfung deckt ein breites Spektrum ab.

Rattenbekämpfung Ultraschall - was hat es damit auf sich?

Ein Thema, das immer wieder im Internet zu finden ist, ist die alternative Rattenbekämpfung mit Ultraschall. Dabei wird zur Rattenbekämpfung ein Ultraschallgerät aufgestellt, das in einer für Menschen nicht hörbaren Frequenz einen lauten Schall von ungefähr 120 dB aussendet, um die Ratten zu vertreiben. Dahinter stecken folgende Gedanken: Die alternative Rattenbekämpfung möchte so gezielt und effektiv, wie möglich die Ratten bekämpfen, vertreiben oder abhalten, Schaden anzurichten. Nagetiere meiden oder verlassen nicht einen Ort, weil sie diese Töne nicht mögen, sondern diesen als gefährlich einstufen. Also wird ein Gerät aufgestellt, dass in bestimmten oder permanenten Abständen diese Ultraschalltöne erzeugt. Das soll nicht nur bei Ratten, sondern auch bei anderen Nagetieren, wie Mader funktionieren. Diese Tiere sollen sich nicht wohlfühlen. Für die alternative Rattenbekämpfung ist es gut, dass bei dieser Methode auf Gift verzichtet wird. Es stellen sich aber einige Fragen bzw. Probleme, weshalb diese Art der Bekämpfung nicht immer den gewünschten Erfolg herbeiführt.

Was diese Theorie vollkommen außer Acht lässt, ist die Widerstandsfähigkeit von Ratten und, wie oben schon einmal erwähnt, der eigene Überlebenswille. Erst einmal gibt es leider keinen wissenschaftlichen Nachweis darüber, dass diese Methode bei Ratten 100% funktioniert. Das hat verschiedene Gründe. Denn ja, Ratten mögen laute Töne ebenso nicht, wie wir. Aber sie können sich an laute Geräusche gewöhnen. Wenn den Ratten klar wird, dass es zwar unangenehme, aber gefahrlose Töne sind, ist der Effekt dahin. Gerade in der Stadt ist ohnehin eine laute Geräuschkulisse. Deshalb muss man dort bei der Nutzung von alternativer Rattenbekämpfung genau hinschauen, ob Ultraschall hier hilft. Der weitere Grund ist Hunger. Ratten, die verzweifelt vor Hunger sind, gehen hohe Risiken ein, um ihn zu stillen. Das heißt, selbst wenn Ratten mit dem Ton Gefahr verbinden, werden sie aus Hunger trotzdem wieder die Räume betreten. Als alleinige Methode ist sie deshalb nicht ausreichend zur alternativen Rattenbekämpfung.

Alternative Rattenbekämpfung - Was ist wichtig?

Die alternative Rattenbekämpfung besitzt also ein breites Spektrum an Möglichkeiten, von einfachen Hausmitteln über technische Maßnahmen bis hin zur professionellen Bekämpfung. Ratten vertreiben ist dabei eine, aber nicht die einzige Option. Es gibt Lebendfallen, Versiegelungen, Ursachenbekämpfung, einfache Verhaltensregeln und vieles mehr. Wer Ratten in seinen eigenen 4 Wänden hat, muss nicht verzweifeln, sondern kann viele hilfreiche Tipps anwenden. Die alternative Rattenbekämpfung setzt dabei nicht auf Gift, da der Einsatz gefährlich und nicht immer ohne Folgen ist. Ratten so effektiv und so nachhaltig, wie möglich loszuwerden, ist damit möglich. Um das zu erreichen, sollte gerade bei einem schweren Befall oder im industriellen Bereich ein professioneller Schädlingsbekämpfer zurate gezogen werden. Denn auch wenn die alternative Rattenbekämpfung vieles möglich macht, Ratten sind und bleiben sehr intelligente und anpassungsfähige Tiere, die auch schwierige Lebensräume zu eigen machen können.

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