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Ameisen bekämpfen

Ameisen sind für die Umwelt recht nützlich. Sie räumen den Garten auf und lockern dabei den Boden. Zudem vertilgen Sie eine Vielzahl an Schädlingen. Im Haus sind sie jedoch recht ärgerlich. Die kleinen Tiere ziehen ganze Straßen durch die Wohnung und lassen sich nur schwer vertreiben. Ameisen finden insbesondere durch Duftstoffe, Zucker oder andere Lebensmittel Zugang in unser Heim. Erfahren Sie hier, wie Sie Ameisen bekämpfen können, ohne dabei zur Chemiekeule zu greifen.

Ameisen

Welche verschiedenen Arten von Ameisen gibt es?

Ameisen werden auch als Waldpolizisten und Landschaftsgärtner bezeichnet. Diese Insekten gehören zur Familie der Hautflügler. Schon seit mehr als 100 Millionen Jahren leben diese Tiere auf unserer Erde. Wenn Sie eine Ameisenbekämpfung im Haus oder Garten in Erwägung ziehen, sollten Sie aber auch wissen, um welche Art es sich vielleicht handelt.
Auf dem Rasen sehen die Tiere vielfach gleich aus. Dennoch gibt es Unterschiede. Zu den bekanntesten Ameisen in Deutschland gehören

  • die Rote Waldameise,
  •  die Blattschneiderameise,
  •  die Blutrote Raubameise,
  •  die Feuerameise,
  •  die Schwarze Wegameise,
  •  die Schwarzkopfameise,
  •  die Gelbe Wiesenameise,
  •  die Gemeine Rasenameise sowie
  •  die Pharaoameise.

Nicht unerwähnt bleiben soll die Schwarze Holzameise. Diese bauen tatsächlich ein Nest aus zerkautem Holz und Zucker.
Die meisten Ameisen bewohnen einen Hügel, leben unter Holz, unter Steinen, in Fels- und Mauerspalten. Sie suchen dort einen festen Unterschlupf, der das Nest vor Wind und Wetter schützt. In einem solchen Nest können bis zu einer Million Tiere leben.

Wann ist die beste Zeit Ameisen zu bekämpfen?

Im Frühjahr gehen die meisten Ameisen Arten auf Futtersuche. Ameisen im Garten sind verständlicherweise keine Seltenheit, aber Ameisen im Haus können zur Plage werden. Die Tierchen kommen durch die feinsten Ritzen und im Inneren der Wohnung entsteht eine Ameisenstraße. Das Nest selbst befindet sich jedoch meist außerhalb des Hauses.

Möchten Sie Ameisen bekämpfen, sollten Sie beachten, dass die Tiere meist tagsüber aktiv sind. Sie brechen bei Sonnenaufgang auf und kehren nach Sonnenuntergang in ihr Nest zurück.

Für eine Ameisenabwehr und Bekämpfung des Nestes selbst sollten sie daher in der Nacht aktiv werden. Dann befinden sich die meisten Tiere im Nest. Es gibt zahlreiche Hausmittel, aber auch sehr drastische Methoden, um Ameisen bekämpfen zu können. Nicht alle Tipps sind wirklich zu empfehlen.
Recht grausam ist es, wenn Sie das Nest mit kochendem Wasser übergießen oder es mit Wasser fluten. Das haben die kleinen fleißigen Tierchen wirklich nicht verdient.

Ameisennest mit Hausmittel vertreiben

Wie zuvor dargelegt, befinden sich die Brutnester von Ameisenstämmen außerhalb des Hauses. Ziel ist es, den Ameisen den Weg zum Haus zu versperren. Dies ist aber leider nicht immer erfolgreich. Selbst wenn Sie die meisten Ritzen mit Silikon abdichten, finden die kleinen Tiere einen Weg ins Innere.
Ameisen bekämpfen bedeutet daher, dass Sie sich um das Nest kümmern sollten. Kräftige Gerüche mögen Ameisen nicht. Diese stören den Orientierungssinn und verhindern, dass die Tiere den Weg in Ihr Haus finden.
Ameisen bekämpfen im Garten bedeutet in diesem Fall, dass Sie Öle und Kräuter-Konzentrate verwenden und diese Mittel in unmittelbarer Nähe des Nestes verteilen sollten. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Lavendel
  •  Minze
  •  Zitronenschalen
  •  Essig
  •  Zimt
  •  Chilli
  •  Gewürznelken
  •  Farnwedel

Diese Zutaten legen Sie auf die Ameisenwege und vor die Ausgänge der Nester. Diese Methoden und Hausmittel sind wesentlich angenehmer und umweltfreundlicher, als wenn Sie gleich eine Chemiekeule oder Ameisengift verwenden.

Ameisen umsiedeln

Eine gute Methode, um Ameisen bekämpfen zu können, ist es, die Tiere mitsamt des Nestes umzusiedeln. Das hört sich schwieriger an, als es in Wirklichkeit ist.
Füllen Sie einen großen Blumentopf oder mehrere mit Holzwolle und legen diesen mit der Öffnung nach unten auf die Ameisenstraße. Es dauert einige Zeit, bis die Tiere in den Blumentopf umziehen. Erkennen können Sie dies daran, dass die Arbeiterinnen die Puppen der Jungtiere zum Blumentopf transportieren.
Wie eingangs erwähnt, sollten Sie bis spät abends warten, bis sich alle Tiere im neuen Nest befinden. Mit einer Schaufel können Sie nun den Blumentopf anheben und an einen anderen Standort verbringen. Dieser sollte sich aber wenigstens 30 Meter vom alten Standort befinden, da die Tiere ansonsten wieder zurückkehren können. Diese Art von Ameisen bekämpfen ist für beide Seiten am schonendsten.

Wie bekämpft man Ameisen in der Wohnung?

Möchten Sie Ameisen bekämpfen und aus Ihrer Wohnung bekommen, dann sollten Sie deren Futterquelle verlegen. Hierbei handelt es sich um Lebensmittel, die leicht zugänglich sind. Beachten Sie, dass Ameisen süße Speisen und insbesondere Zucker lieben. Es ist daher ratsam, diese Lebensmittel unzugänglich aufzubewahren. Sie nehmen der Ameise damit die Nahrungsquelle.

Eine natürliche Barriere kann somit das Umlagern von Lebensmitteln sein. Ebenso empfehlen wir Ihnen, die Lebensmittel an einem kühlen und trockenen Ort zu lagern. Dadurch halten die Lebensmittel nicht nur länger, sondern werden auch nicht so schnell von den Tieren gefunden.
Lüften Sie den Lagerort häufiger und halten Sie die Temperatur auf unter 20 Grad Celsius. Dann werden die Ameisen diesen Ort meiden.

Ameisen im Haus bekämpfen

Ein Befall von Ameisen ist immer ärgerlich. Zunächst sollten Sie

  • undichte Fenster,
  •  Fensterbänke,
  •  Terrassentüren,
  •  Hauseingangstüren,
  •  Wände,
  •  dortige Fugen und Risse und
  •  Ritzen im Mauerwerk

abdichten. Zum Ameisen bekämpfen eignet sich hierbei Silikon oder Putz.
Sind die Tiere dennoch ins Haus gelangt, können Sie auch hier wieder die bekannten Hausmittel verwenden. Legen Sie Zitronenscheiben auf die Ameisenstraße. Durch den Geruch der Zitrone können Sie ebenfalls Ameisen bekämpfen.

Falls Sie Futternäpfe für Ihre Haustiere aufgestellt haben, sollten Sie diese regelmäßig gründlich reinigen. Die Insekten werden von Futterresten angezogen.
Überprüfen Sie Ihre Blumenkästen und Blumentöpfe, ob sich dort vielleicht sogar ein Ameisennest angesiedelt hat. Grund hierfür ist, dass sich Ameisen gerne von Blattläusen ernähren.

Vielleicht stellt Ihre Küche ein tolles Buffet für Ameisen dar. Die Tiere lieben stehen gelassenen Kuchen, Honigtöpfe, Marmeladengläser und angerichtete Speisen. Rasch entdecken Sie hunderte von Ameisen auf ihrer Ameisenstraße in der Küche, die sich mit Lebensmitteln eindecken. Verwahren Sie Lebensmittel immer gut verschlossen auf.

Zum wirkungsvollen Ameisen bekämpfen sollten Sie die Küchenarbeitsplatte regelmäßig mit Essigwasser abwischen. Prüfen Sie alle geöffneten Verpackungen, ob ein Befall vorliegt. Entsorgen Sie dann die angebrochenen und befallenen Lebensmittel.

Ameise

Weitere Maßnahmen, um Ameisen bekämpfen zu können

Ameisen mögen keine sauberen Böden und Arbeitsflächen. Sie reagieren nicht nur auf Lavendel, Essig und Zitronen, sondern auch auf Kaffeepulver, Zimt, alkalische Mittel, wie etwa Kreidepulver, sondern auch auf Natron und Gartenkalk. Sie können diese Mittel vorsichtig auf die Ameisenstraße verstreuen.
Diese Art von Ameisen bekämpfen ist zwar etwas mühselig, hat sich in der Praxis aber als recht erfolgreich bewährt.

Was sind fliegende Ameisen?

Mit den vorgenannten Mitteln lassen sich auch fliegende Ameisen bekämpfen. Hierbei handelt es sich um geschlechtsreife Männchen und Weibchen, die auf ihrem Hochzeitsflug sind. Fliegende Ameisen sind ab Mitte Mai zu finden. Sie verlassen den elterlichen Brutplatz und schwärmen dann in die nähere Umgebung aus. Nach der Begattung der Weibchen sterben die Männchen innerhalb von wenigen Stunden.

Den Weibchen fallen dann die Flügel ab. Sie gründen entweder einen neuen Ameisenstaat oder kehren zum alten Nest wieder zurück. Schäden gehen von fliegenden Ameisen nicht aus, jedoch können diese schnell zur Plage werden.

Backpulver und Natron gegen Ameisen

Grundsätzlich sollten Sie auf Ameisengift und chemische Stoffe zum Ameisen bekämpfen verzichten. Im Handel wird diesbezüglich ein spezielles Ameisenspray angeboten. Die meisten Sprays haben eine tötende Wirkung.
Wir empfehlen Ihnen hier lieber ein natürliches Mittel gegen Ameisen. In manchen Fällen kann ein Befall jedoch so hoch sein, dass Sie nicht Ameisen natürlich bekämpfen können.

Einige schwören auf Backpulver zum Ameisen bekämpfen. Auch hier handelt es sich um ein altes Hausmittel. Wenn Ameisen Backpulver fressen, quillt das Pulver im Körper der Ameise auf und tötet diese. Mittlerweile wurde aber herausgefunden, dass Backpulver ein alkalisches Mittel ist. Dieses wird von Ameisen meist nicht angerührt, sondern umgangen.

Eine andere Lösung ist Natron. Zum Ameisen bekämpfen können Sie reines Natron mit Puderzucker vermischen. Dieses wird gerne von den Ameisen gefressen. Auch hieran sterben die Tiere.

Was macht der Kammerjäger bei Ameisen?

Unabhängig davon, ob Sie im Garten oder im Haus eine Ameisenplage haben, reichen die vorgenannten Hausmittel vielleicht nicht aus. Ihr Ziel ist es, wirkungsvoll und nachhaltig Ameisen bekämpfen zu können. In diesem Fall ist ein zuverlässiger Kammerjäger die richtige Wahl.
Kammerjäger haben sich darauf spezialisiert, Schädlinge im Haus zu beseitigen bzw. zu vertreiben. In aller Regel kontaktieren Sie einen Ameisen-Spezialisten, der nach Terminabsprache bei Ihnen vorbeischaut.

Zunächst wird die Lage vor Ort begutachtet und nach der Ursache geforscht. Dabei werden Ihnen verschiedene Maßnahmen empfohlen. Stellt sich heraus, dass der Befall sehr groß ist, erfolgt durch den Kammerjäger ein wirkungsvolles Ameisen bekämpfen.

Kammerjäger bieten ihre Dienstleistungen nicht nur Privatpersonen an, sondern sind häufig die letzte Hilfe, wenn in gewerblichen Betrieben ein Ameisenbefall festgestellt wird. Gerade in Betrieben, in denen Lebensmittel verarbeitet werden, spielt das Ameisen bekämpfen eine wichtige Rolle.

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