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Flöhe erkennen leicht gemacht

Flöhe sind eine wahre Plage. Die blutsaugenden Parasiten gelangen meist über die geliebten Haustiere in die Wohnung und so ebenfalls an den Menschen als Wirt. Sie lösen nicht nur starken Juckreiz aus, sondern waren in der Vergangenheit bereits Überträger gefährlicher Krankheitserreger wie die Pest. Wie kann man Flöhe erkennen? Welche Entwicklungsstadien gibt es und welche Symptome lösen die Parasiten durch den Biss mit ihren Mundwerkzeugen aus? Wir erklären Ihnen, welche Anzeichen auf einen Flohbefall hindeuten und an welchen Merkmalen Sie Flöhe erkennen.

Hund

Flöhe erkennen: Erscheinungsbild und Lebensweise

Flöhe erkennen Sie nicht nur an den juckenden Flohbissen auf Ihrer Haut, sondern Sie können die Parasiten ebenso auf der Hautoberfläche erkennen. Vielleicht erwischen Sie die Insekten auch bei einem Sprung. Damit Sie diese sofort identifizieren können, hier ein kurzer Überblick über den Floh und seine Lebensweise.

Flöhe: klein und lästig

Flöhe gehören zur Klasse der Insekten. In Mitteleuropa gibt es etwa 80 verschiedene Arten, die heimisch sind. Besonders wichtig sind der Menschenfloh, der Hundefloh und der Katzenfloh. Flöhe zählen zu den Parasiten und saugen Blut von ihrem Wirt. Ein ausgewachsener Floh ist zwischen 1,5 und 4 Millimeter groß. Flöhe erkennen Sie besonders gut an ihrer Silhouette. Die Körperform der Insekten ist bei genauer Betrachtung auffällig: Ihr Körper ist rot-braun, mit Haaren bewachsen und seitlich platt. Durch den Chitinpanzer sind Flöhe robust und können nur schwer zerdrückt werden. Die Plagegeister besitzen zum Krabbeln und Springen sechs lange Beine. Die hinteren Beine sind länger als die vorderen. Ein Floh besitzt aber entgegen einiger Irrtümer keine Flügel. Ohne Übergang schließt der Kopf an den Körper an. An ihm befindet sich der Saugrüssel, mit dem der Floh Nahrung aufnimmt. Je nach Flohart variieren Größe und Farbe der Flöhe, die charakteristische, platte Körperform sowie die langen Hinterbeine sind jedoch immer ausgeprägt.

Flöhe erkennen: der Floh und sein Lebenszyklus

Flöhe durchlaufen in ihrem Leben vier Entwicklungsstadien. In jedem Stadium sehen Flöhe anders aus und verhalten sich anders. Für die erfolgreiche Bekämpfung bei einem Flohbefall muss man genau wissen, wie die einzelnen Entwicklungsstadien sich ernähren und wo sie sich aufhalten. Sie müssen nicht nur Flöhe erkennen, sondern auch deren Eier, die Flohlarven sowie die Puppen.

Floheier erkennen in der Umgebung vom Haustier

Die Eier werden von den weiblichen Flöhen gelegt. Bis zu 40 Floheier pro Tag kann ein Insekt ablegen. Anders als die Flöhe sind deren Eier nur schwer mit den Augen auszumachen. Durch ihre geringe Größe von 0,5 x 0,3 mm und die weißliche Farbe sind Floheier eher unauffällig. Sie werden zunächst auf dem Wirt, zum Beispiel im dichten Fell des Hundes, abgelegt. Da sie nicht klebrig sind, fallen sie durch Bewegung herunter. So liegen die Eier dort, wo der Wirt sich meist aufhält. Bei Hund und Katze ist das der Liegeplatz, bei Menschen kann dieser Ort das Bett sein. Die Entwicklung vom Ei zur Larve dauert zwischen 2 und 5 Tagen und hängt unter anderem von der Umgebungstemperatur ab.

Die Flohlarve

Nach wenigen Tagen sind die Floheier reif für das nächste Entwicklungsstadium. Die Flohlarven schlüpfen. Sie sind im Gegensatz zu den Eiern aktiv und ziehen sich nach dem Schlüpfen zurück in Teppiche und Decken, da sie empfindlich auf Hitze und Austrocknung reagieren. Die Larven aus den Floheiern sind etwa 2 – 5 mm lang und besitzen einen borstigen Körper. Sie beißen ihren Wirt noch nicht, sondern ernähren sich vom Kot der erwachsenen Läuse sowie von Krümeln und Hautschuppen. Eine Flohlarve häutet sich in der Regel zweimal, bevor sie sich verpuppt.

Flohpuppen: klein und unauffällig

Aus den Flohlarven entwickeln sich innerhalb weniger Wochen ausgewachsene Flöhe. Die Puppen besitzen eine helle Farbe und befinden sich ebenfalls an den Plätzen, an denen der potenzielle Wirt sich aufhält. Sie entwickeln sich zu adulten Flöhen weiter, wenn sie ihren Wirt spüren. Kohlendioxid, Körperwärme sowie Erschütterungen machen die entwicklungsbereiten Flöhe aufmerksam. So schlüpfen sie aus ihren Kokons und bekommen Bluthunger.

Der erwachsene Floh – die letzte Station im Lebenszyklus

Ausgewachsene Flöhe benötigen Blut, um zu überleben. Flöhe besitzen ein eigenes Wirt-Radar: Anhand von Körperwärme, Atemluft und Erschütterungen durch Bewegung ermitteln sie, wo sich der nächste Wirt befindet. Diesen steuern sie mit einem gekonnten Sprung an. So wie Hummeln trotz ihres hohen Körpervolumens Flugkünstler sind, sind Flöhe trotz ihrer geringen Größe Sprungkünstler. Die Hinterbeine dienen als Sprungbeine, um das 150-fache ihrer Körpergröße zu erreichen. So erklimmen Flöhe Säugetiere, ihre bevorzugten Wirte. Ein kleiner Vergleich: Diese Sprunghöhe ist ähnlich der, die ein Mensch zurücklegen würde, wenn er auf die Spitze des Eiffelturmes springen würde.

Durch die hohe Sprungkraft wirbelt ein Floh unkontrolliert durch die Luft, bis er auf dem anvisierten Wirt landet. Mit seinen Borsten verfängt sich der Panzer im Fell von Hund und Katze und der Floh macht sich daran, Blut zu saugen. Schon während Flöhe Blut aufnehmen, scheiden sie es als Kot wieder aus. Dieser wiederum fällt vom Wirt ab und dient den Larven als Nahrungsquelle.

Flöhe bleiben häufig mehrere Wochen ununterbrochen auf ihrem Wirt und vermehren sich auch dort. Bereits 48 Stunden nach der Kohabitation legen die Weibchen neue Eier ab. So wächst aus wenigen Flöhen innerhalb kurzer Zeit eine gesamte Population auf dem Wirtstier an.

Floh

Wie Haustierbesitzer Flöhe erkennen

Besonders häufig schleppen leider die Haustiere Flöhe in die Wohnung. Hunde und Katzen treffen immer wieder auf Artgenossen. Die Freigänger-Katze während ihrer Streifzüge durch die Nachbarschaft, der Hund zum Beispiel auf der Hundewiese oder beim Spaziergang im Wald. Soziale Kontakte sind für die Tiere wichtig – für Parasiten wie Flöhe sind sie eine perfekte Möglichkeit, um sich weiterzuverbreiten. Durch ihre enorme Sprungkraft hüpfen sie mit Leichtigkeit vom einen Hund auf den anderen. Und wo ein Floh ist, dort sind meist auch mehrere. Zu Hause angekommen verbreiten sich Floheier und Larven schnell. Aber wie erkennen Sie Flohbefall und Flohbisse an Ihrem Haustier? Glücklicherweise gibt es klare Anzeichen, die bereits nach kurzer Zeit auf die Parasiten hinweisen.

Hund Flöhe erkennen – Symptome

Hunde lieben es, im Park mit ihren Artgenossen zu spielen. Leider stellt jeder Kontakt zu fremden Hunden eine potenzielle Gefahr dar, denn bei jedem Kontakt können Flöhe vom einen Hund auf den anderen springen. Ein einzelner Floh ist noch kein Problem, jedoch vermehren die Parasiten sich sehr schnell. Schon bevor Sie die Flöhe selbst auf Ihrem Vierbeiner erkennen, können Sie die Anzeichen eines Flohbefalls deuten. Die meisten Hunde leiden unter einem Flohbefall und zeigen folgende Symptome:

  • starker Juckreiz und häufiges Kratzen
  •  Beißen der juckenden Körperstellen
  •  allgemeine Unruhe
  •  Hautrötungen, Pusteln oder gar offene Wunden
  •  Haarausfall und stumpfes Fell

Außerdem finden sich im Fell kleine schwarze Punkte – der Flohkot. Mithilfe eines Flohkamms lässt sich ein Befall schnell ermitteln. Fahren Sie mit dem dichten Kamm gründlich durch das Fell. Haften kleine schwarze Punkte an den Zinken? Dabei könnte es sich um Flohkot handeln. Wenn Sie diesen zerreiben, hinterlässt er rötliche Schlieren.

Katze Flöhe erkennen

Katzen fallen bei einem Flohbefall durch ähnliche Symptome auf: starker Juckreiz, Haarausfall, häufiges Kratzen und nervöse Unruhe. Auch bei den Samtpfoten ist es möglich, Flöhe durch die kleinen Kot-Körner zu identifizieren. Aber: Katzen sind besonders reinliche Tiere. Sie putzen sich rund um die Uhr. Dabei kann auch der Kot der Flöhe beseitigt werden. Falls Ihre Katze sich auffällig häufig kratzt und der Test mit dem Flohkamm ergebnislos ist, nehmen Sie Fell und Haut Ihrer Katze genauer unter die Lupe. Je nach Fellfarbe und -dichte können Sie einzelne Flöhe mit bloßem Auge im Fell ausmachen.

Flohbisse beim Haustier: Risiken

Manche Tiere reagieren nicht nur mit starkem Juckreiz auf die Flohbisse. Es gibt Hund und Katzen, die gegen den Speichel, den die Flöhe beim Beißen absondern, allergische Reaktionen entwickeln. Die sogenannte Flohspeichelallergie-Dermatitis zählt zu den häufigsten Allergien bei unseren Haustieren. Zusätzlich zum starken Juckreiz lösen Katzenflöhe und ihre Artgenossen in diesem Fall starke Hautprobleme aus: Krustenbildung, nässende Wunden, Hautverdickungen und Entzündungen machen einem Haustier mit Flohbiss-Allergie das Leben noch schwerer. Aufgrund der teilweise starken Symptome sollten Sie Ihr Tier bei einem Flohbefall und damit einhergehender Allergie unbedingt einem Tierarzt vorstellen. Ein weiteres Risiko ist die Infektion mit weiteren Parasiten. Obwohl Flöhe bereits sehr kleine Plagegeister sind, können sie selbst Parasiten in sich tragen. Der Gurkenkernbandwurm gelangt durch das Verschlucken eines Flohs in den Organismus von Hund und Katze. Dort breitet er sich aus und sorgt für gesundheitliche Konsequenzen.

Flöhe erkennen beim Menschen

Früher wurde der Mensch meist vom Menschenfloh befallen. Heute ist das anders: Fast jeder Flohbefall beim Menschen ist mittlerweile auf den Katzenfloh oder den Hundefloh zurückzuführen. Durch das enge Zusammenleben mit dem Haustier wird auch der Mensch als Wirt für den Parasiten interessant. Ein Flohbefall beim Menschen äußert sich in erster Linie durch Rötungen und starken Juckreiz.

Wie Flohbisse aussehen – Flöhe erkennen durch Bissstellen

Kann man Flohbisse von Mückenstichen unterscheiden? Ja – Flohbisse besitzen nämlich ein Merkmal, welches Mückenstiche nicht haben: Sie treten nicht einzeln auf. Stattdessen sind die Bisse in einer Art Straße formiert. Ein Floh beißt meist unter der Kleidung zu. Er krabbelt unter das T-Shirt und sucht eine vielversprechende Hautpartie. Meist gelangt er nicht beim ersten Beissversuch an ein Blutgefäß. Durch mehrere aufeinanderfolgende Anläufe bildet sich eine Aneinanderreihung der Flohbisse, auch Flohstraße genannt. Je nach Stärke des Befalls häufen diese sich am Körper. Es entstehen Rötungen, die stark jucken. Die Gefahr liegt hier im Kratzen: Je häufiger man sich an den Bissen kratzt, desto höher ist das Risiko, dass diese sich entzünden. Deshalb ist der Arzt bei einem Flohbefall neben dem Kammerjäger Ihre erste Anlaufstelle. Dort erhalten Sie beruhigende Salben.

Flöhe im Bett erkennen

Wie beim Haustier auch können Sie einen Befall unter anderem anhand des Flohkots feststellen. Dieser befindet sich auf dem Bettlaken oder der Matratze. Kleine, schwarze Punkte, die besonders auf hellem Stoff auffallen. Werden diese in einem feuchten Tuch zerrieben, verfärben sie sich rot-braun.

Können Flöhe Krankheiten übertragen?

Leider ja – Flöhe können Krankheiten übertragen. Die Parasiten können Erreger in sich tragen und diese bei einem Flohbiss an den neuen Wirt weitergeben. Zu den Infektionskrankheiten gehören unter anderem Fleckfieber, Borreliose und Schweinepest. Darüber hinaus kann ein Floh einen weiteren Parasiten in sich tragen und Mensch und Tier damit infizieren.

Können Flöhe fliegen?

Haben Flöhe Flügel? Obwohl der Floh keine Flügel besitzt, zählt er zu den Fluginsekten. Das liegt daran, dass er ursprünglich Flügel hatte, diese sich aber während der Evolution zurückentwickelt haben. Heutzutage besitzen Flöhe keine Flügel mehr und können dementsprechend nicht fliegen. Stattdessen springen sie sehr hoch und bewegen sich dadurch ähnlich schnell fort.

Gibt es ein Flohnest?

Ein direktes Nest wie bei Bettwanzen gibt es bei den Flöhen nicht. Grundsätzlich hält sich die Population jedoch immer in der Nähe ihres Wirtes, also beispielsweise auf dem Haustier, auf. Daher finden Sie an den typischen Liegeplätzen von befallenen Tieren häufig einen großen Teil der Flohpopulation. Die Floheier werden zwar auf dem Wirt direkt abgelegt, sie fallen jedoch häufig ab und liegen dann auf dem Sofa oder im Hundekörbchen.

5 interessante Fakten über Flöhe

  1. Flöhe sind das ganze Jahr über aktiv.
  2.  Am häufigsten kommt der Katzenfloh vor – auch bei Hunden und Menschen.
  3.  Es gibt über 2000 verschiedene Arten von Flöhen!
  4.  Flöhe gibt es schon sehr lange. Sogar Dinosaurier wurden vermutlich bereits von den Insekten befallen.
  5.  Rund 95 % einer Flohpopulation besteht aus Puppen, Larven und Eiern. Lediglich 5 % der Population sind adulte Flöhe.

Flöhe erkennen und bekämpfen: wir machen Hundefloh und Co. den Garaus

Um einen Flohbefall möglichst schnell und einfach zu bekämpfen, ist das schnelle Flöhe erkennen der erste Schritt. Je früher Sie Flohlarven und Co. eliminieren, desto erfolgreicher ist die Bekämpfung. Hat Ihr Haustier Flöhe? Dann heißt es schnell sein – bevor die Parasiten sich in der ganzen Wohnung ausbreiten. Einen kleinen Flohbefall können Sie als Laie mit professionellen Mitteln zur Schädlingsbekämpfung zwar in den Griff bekommen – bei einer größeren Population jedoch benötigen Sie unbedingt die Hilfe vom Profi. Ein Schädlingsbekämpfer kann einen Befall schnell erkennen und die Parasiten in allen Entwicklungsstadien bekämpfen.

Flohbekämpfung: Maßnahmen zum Vorbeugen bei Mensch und Tier

Neben dem Bekämpfen der Flöhe können Sie vorbeugende Maßnahmen treffen, damit es gar nicht erst zu einem Befall kommt. Hierzu folgende Tipps:
Flohhalsbänder sind ein effektives Mittel gegen Flöhe. Durch Duft- und Giftstoffe verhindern diese, dass Parasiten den Hund als Wirt annehmen. Sie verhindern auch Insektenstiche durch Mücken und Co. Auch ein Spot-On erfüllt diese Aufgabe.

  • Halten Sie die Liegeplätze Ihres Tieres sauber.
  •  Untersuchen Sie das Fell regelmäßig auf Flohkot.
  •  Achten Sie vor allem im Urlaub darauf, dass Ihr Hund keinen Kontakt zu Straßenhunden hat.

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