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Die Gelbhalsmaus: perfekt angepasst

Sie zählt zu den häufigsten Säugetieren Europas und zeichnet sich vorallem durch ihre Anpassungsfähigkeit aus. 

 

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Inhaltsangabe

SCHÄDLINGSDATENBANK Gelbhalsmaus

Die wichtigsten Informationen über Gelbhalsmäuse in Kürze

Die Gelbhalsmaus gehört zur Familie der Langschwanzmäuse und ist ein Überlebenskünstler. Sie ist nachtaktiv und weitestgehend an das Leben im Wald angepasst. Gelbhalsmäuse bevorzugen Deckung und geschützte, dicht bewachsene Orte. Für den Winter legen sie einen Vorrat an Eicheln, Früchten und Samen an. Doch je nachdem, wie erfolgreich die Maus war, muss sie sich in den kälter werdenden Jahreszeiten andere Nahrungsquellen suchen. Deshalb dringen Gelbhalsmäuse im Herbst und Winter in Scheunen, Keller und Häuser ein auf der Suche nach Schutz und Nahrung.

Dort gibt es genügend Nahrung und Versteckmöglichkeiten, um ihr Fortbestand zu sichern. Dieser Schutz durch Bäumen und dichten Büschen ist ihr sehr wichtig. 

Wir empfehlen, unbedingt einen Experten zu konsultieren, sobald Sie einen Befall in Ihrem Unternehmen oder auf Ihrem Betriebsgelände festgestellt haben und raten davon ab, durch Eigeninitiative zu versuchen das Problem zu beheben.

Gerne helfen wir Ihnen, in einem persönlichen Gespräch, Ihre Fragen zu klären und gemeinsam eine Lösung für Ihren Betrieb zu finden.

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Wissenswertes über Gelbhalsmäuse

Einige spannende und Interessante Fakten zur Gelbhalsmäuse haben wir kompakt und übersichtlich für Sie aufbereitet:

Ihren Namen hat die Gelbhalsmaus von der ockergelben Fellzeichnung an der Brust, die in den meisten Fällen als Band zu erkennen ist. Im Verhältnis zu anderen Mäusearten sind die Augen und Ohren von Gelbhalsmäusen recht groß und der Schwanz ist in etwa gleich lang wie Kopf und Körper. 

Gelbhalsmäuse werden etwa 18 – 26 cm lang. Dabei beträgt die Kopf-Rumpf-Länge zwischen 88-130 mm Der Schwanz  ist in etwa gleich lang wie der Körper.

Gelbhalsmäuse werden in etwa 16 – 55 Gramm schwer.

Brandmäuse sind gelb bis rotbraun gefärbt und an der Unterseite nahezu weiß. Die Farbgebung hilft ihnen sich auf dem Waldboden und in Büschen zu tarnen.

Die Lebenserwartung der Gelbhalsmaus beträgt etwa 1 – 2 Jahre

Gelbhalsmaus im Laub auf Waldboden
Quelle: kleinsaeuger.at

Alle Mäusearten auf einen Blick

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Die Gelbhalsmaus richtig erkennen

Es gibt eine hohe Verwechslungsgefahr zwischen Gelbhalsmaus und Waldmaus. Der Unterschied ist so gering, dass nur fachkundige Menschen ihn ausmachen können. Bis vor einiger Zeit wurden die beiden Arten nicht einmal voneinander getrennt betrachtet. Die Waldmaus ist nur unwesentlich kleiner und von der Fellfarbe fast unmöglich von der Gelbhalsmaus zu differenzieren. Die Jungtiere sind sogar komplett identisch im Aussehen. Einzig das namengebende Kehlband der Gelbhalsmaus ist ein Indiz, denn die Waldmaus besitzt dort ein Kehlfleck. Doch auch das ist kein eindeutiges Merkmal, denn dieses Band tritt nicht immer oder manchmal auch schlecht ausgeprägt auf. Auch Schädelmaße und Haarabdrücke sind ein Hinweis. Jedoch sind diese Dinge meist zu spezifisch und für die Bekämpfung und Vertreibung nicht wirklich relevant.

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Die Gefahr durch Gelbhalsmäuse

Gelbhalsmäuse sind Vorrats-, aber auch Materialschädling. Ein Mäusebefall in einem Lebensmittel- oder Landwirtschaftsbetrieb kann zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen. Sie richtet Fraß-Schäden durch Knabbern und Beißen an Gegenständen, Verpackungen oder Lebensmitteln an. Eine noch größere Gefahr geht durch ihre Vorliebe für Stromkabel aus, was zu einem enormen Sicherheitsrisiko durch Kurzschlüsse oder sogar Bränden führen kann.

Auch Gelbhalsmäuse sind Krankheitsüberträger, allen voran dem Hantavirus, eine Virusform die weltweit vorkommt und verschiedene Krankheitsformen, mit unterschiedlicher Schwere auslösen kann. Mehr zum Thema Hantavirus finden Sie in unserem Blog-Beitrag zum Thema.

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Wie kann man die Gelbhalsmäuse vertreiben?

Es gibt verschiedene Methoden,  Gelbhalsmäuse zu vertreiben, die meisten davon eignen sich aber eher für private Haushalte oder einen Befall mit einer geringen Anzahl von Mäusen. Gifte und Rodentizide dürfen hierbei zum Vertreiben oder Bekämpfen von Brandmäusen keine Alternative sein. Der Einsatz dieser Mittel wirkt sich schädlich auf die Mäuse selbst, auf die gesamte Umwelt, die natürlichen Fressfeinde und auf den Menschen aus. 

Sowohl in privaten Haushalten als auch auf Unternehmensgelände gilt: Präventive Maßnahmen sind essentiell um einen Mäusebefall zu verhindern. Bei älteren Gebäuden kann sich das als schwierig herausstellen. Das geschulte Auge eines Schädlingsbekämpfers kann helfen mögliche Schlupflöcher und Schwächen zu erkennen und zu beheben. Solche Löcher sollten geschlossen werden, damit keine weiteren Tiere hineinkommen. Auch Türspalten und undichte Fenster müssen dabei bedacht werden. Es ist erstaunlich, wo sich diese Tiere hindurchzwängen können. Neben baulichen Anpassungen, gibt es noch viele weitere mögliche Alternativen, die vollkommen giftfrei und nachhaltig funktionieren. 

Wir empfehlen, unbedingt einen Experten zu konsultieren, sobald Sie einen Befall in Ihrem Unternehmen oder auf Ihrem Betriebsgelände festgestellt haben und raten davon ab, durch Eigeninitiative zu versuchen das Problem zu beheben.

Gerne helfen wir Ihnen, in einem persönlichen Gespräch, Ihre Fragen zu klären und gemeinsam eine Lösung für Ihren Betrieb zu finden.

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