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Die Rötelmaus richtig erkennen

Aufgrund der von ihr übertragenen Viren zählt die Rötelmaus zu den für Menschen besonders gefährlichen Schädlingen. Bei einem Befall sollte Gegenmaßnahmen sofort eingeleitet werden. Wie Sie die Rötelmaus erkennen und welche Maßnahmen zur Bekämpfung und Prävention wirksam sind, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

 

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Inhaltsangabe

SCHÄDLINGSDATENBANK Rötelmaus

Die wichtigsten Informationen über Rötelmäuse in Kürze

Wie die Hausmaus, so sind auch Rötelmäuse anpassungfähig. Sie werden der Familie der Wühlmäuse zugeordnet. Die Verbreitung der Rötelmaus nahm in den vergangenen Jahren deutlich zu. Inzwischen ist sie in Deutschland im gesamten Bundesgebiet anzutreffen. Besonders dicht besiedelt die Rötelmaus jedoch den süddeutschen Raum. Rötelmäuse bevorzugen schattige Bereiche in Wäldern und hält sie sich in der Nähe von fließenden Gewässern und in Buchen-, Misch- und Nadelwäldern auf. In der Nähe des Menschen findet man sie daher zum Beispiel in dichten Sträuchern.
Als soziales Tier bevorzugt die Rötelmaus den Aufenthalt in größeren Gruppen. 
Rötelmäuse sind Allesfresser und ernähren sich vorwiegend saisonal. Im Frühjahr von Gräsern und Keimlingen, im Sommer Moose, Früchte und Samen. Über den Winter kommt die Rötelmaus mithilfe von Eicheln, Bucheckern und Nüssen. Das ganze Jahr über ernähren sich Rötelmäuse zudem von kleineren Insekten. 

Wir empfehlen, unbedingt einen Experten zu konsultieren, sobald Sie einen Befall in Ihrem Unternehmen oder auf Ihrem Betriebsgelände festgestellt haben und raten davon ab, durch Eigeninitiative zu versuchen das Problem zu beheben.

Gerne helfen wir Ihnen, in einem persönlichen Gespräch, Ihre Fragen zu klären und gemeinsam eine Lösung für Ihren Betrieb zu finden.

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Wissenswertes über Rötelmäuse

Einige spannende und Interessante Fakten zur Rötelmaus haben wir kompakt und übersichtlich für Sie aufbereitet:

Rötelmäuse sind kleine bis mittlere Nager. Sie lassen sich gut durch einen zweifarbigen Haarpinsel am Schwanzende und deutlich größeren Augen von Hausmäusen

Rötelmäuse werden etwa 10 – 19 cm lang. Dabei beträgt die Kopf-Rumpf-Länge nur zwischen 70 -130 mm, der Schwanz misst  etwa 30- 60mm.

Rötelmäuse werden in etwa 35 Gramm schwer.

Die Fellfarbe ist ein entscheidendes Merkmal von Rötelmäusen. Sie ist an der Oberseite rötlich-braun gefärbt, in manchen Fällen kann sie auch gelblich-braun gefärbt sein. An der Unterseite kennzeichnet sich die Rötelmaus  durch eine gräuliche oder weißliche Färbung. 

Abhängig von den Lebensbedingungen im jeweiligen Habitat können die Tiere bis zu 18 Monate alt werden.

Rötelmaus sitzt auf grünem Blatt
Quelle: kleinsaeuger.at
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Besondere Merkmale und Eigenschaften der Rötelmaus

Einige spannende und Interessante Fakten zur Rötelmaus haben wir kompakt und übersichtlich für Sie aufbereitet:

Nahaufnahme Rötelmaus
Quelle: kleinsaeuger.at
 
  • Ob sie tag- oder nachtaktiv sind, hängt beispielsweise von der Konkurrenz anderer Mausarten ab
  • Bei gutem Nahrungsangebot sind Rötelmäuse das ganze Jahr über zur Fortpflanzung fähig.
  • Rötelmäuse haben eine hohe Fortpflanzungsrate, und eine Tragzeit von nur etwa 3 Wochen und gebähren bis zu 7 Jungtiere, die bereits nach 6 Wochen wieder geschlechtsreif sind. So kann in kurzer Zeit eine Population von beachtlicher Größe entstehen.
  • Es existieren noch die Albino-Zuchtform (weiße Fellfarbe) und melanistische Rötelmäuse (schwarze Fellfarbe), diese sind aber äußerst selten.

Alle Mäusearten auf einen Blick

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Wovon ernähren sich Rötelmäuse?

Die Rötelmaus ernährt sich, wie die meisten anderen Mäuse auch, von Insekten, Würmern, Samen und Früchten. In Sachen Futtersuche ist die Rötelmaus sehr anpassungsfähig. Im Frühjahr füllen die Mäuse ihren Vitaminhaushalt mit Keimlingen, Gräsern und Kräutern. Sind Beeren und Pilze im Sommer reif, dann erweitert sich auch dahingehend das Nahrungsangebot. Über die warmen Monate hinweg sammeln sich Rötelmäuse einen Vorrat an Eicheln, Bucheckern und Haselnüssen an. Sind die Vorräte in den ersten kälteren Monaten aufgebraucht, kann sich die Rötelmaus auch an das karge Angebot anpassen und lebt von Baumrinde und proteinreichen Insekten und Würmern, die sich unter der Baumrinde befinden.

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Die Lebensweise der Rötelmaus

Die Rötelmaus ist bevorzugt tagsüber aktiv, bewegt sich teilweise aber auch in der Nacht oder in der Dämmerung fort. Will man die Rötelmaus erkennen, ist es nützlich zu wissen, dass diese Wühlmausart keinen Winterschlaf hält. Falls Sie im Winter also Mäuse entdecken, kann es sich um Rötelmäuse im Garten handeln. Wie bei allen Wühlmausarten zählt zum Rötelmaus Lebensraum nicht nur der Boden sondern auch der unterirdische Bereich. Dort graben die Rötelmäuse sich unter die Erde und legen systematisch Gänge an, welche sich auch oft direkt unter der Laubschicht und in den schneereichen Monaten direkt unter der Schneedecke befinden. Verglichen mit anderen Wühlmausarten gräbt die Rötelmaus aber verhältnismäßig wenige, flache Gänge direkt unter der Erdoberfläche. Die von Rötelmäusen angelegten Gangsysteme weisen zudem zahlreiche Öffnungen, Blindgänge sowie Erweiterungen auf, in denen die Vorräte gelagert werden. Nicht immer ist das Schlafnest Teil des Gangsystems. In vielen Fällen legt sich die Rötelmaus ihren Schlafbereich über der Erde in Aushöhlungen von Baumstümpfen oder unter Steinen an.

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Wo lebt die Rötelmaus?

Sie kommt in ganz Deutschland, und auch in weiten Teilen Europas und Nordasiens vor. Dabei bevorzugt sie Gebiete, wo das Nahrungsangebot vielfältig und groß ist. Dazu zählen neben Waldrändern von Mischwäldern, Buchenwäldern auch Hecken, Sträucher und Gebüsche, wo sich die Rötelmaus in ihren Gängen geschützt bewegen kann. Ergänzt wird ihr Lebensraum durch feuchte und schattige Plätze wie dicke Laubschichten in der Nähe von Bächen oder Flüssen.

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Welche natürlichen Fressfeinde hat die Rötelmaus?

Rötelmäuse haben ähnliche Fressfeinde wie Erdmäuse oder Feldmäuse. Dazu zählen Greifvögel und Eulen, aber auch Marder, Wiesel und Füchse. 

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Welche Gefahren gehen von Rötelmäusen aus?

Wie bei den meisten Mäusen, geht auch von Rötelmäusen eine Gefahr für den Menschen und damit einhergehend für Unternehmen und Betriebe aus. Ein Mäusebefall in einem Lebensmittel- oder Landwirtschaftsbetrieb kann zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen. Neben nicht zu unterschätzenden Fraß-Schäden durch Knabbern und Beißen an Gegenständen, Verpackungen, Lebensmitteln oder sogar Stromkabeln, sind auch die gesundheitlichen Risiken durch Rötelmäuse eine ernste Gefahr.

So überträgt die Rötelmaus 

Wir empfehlen, unbedingt einen Experten zu konsultieren, sobald Sie einen Befall in Ihrem Unternehmen oder auf Ihrem Betriebsgelände festgestellt haben und raten davon ab, durch Eigeninitiative zu versuchen das Problem zu beheben.

Gerne helfen wir Ihnen, in einem persönlichen Gespräch, Ihre Fragen zu klären und gemeinsam eine Lösung für Ihren Betrieb zu finden.

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Rötelmäuse richtig erkennen

Die Rötelmaus ist anhand äußerer Merkmale leicht erkennbar. Ihr Kot, etwa drei bis sieben Millimeter groß, hat eine dunkelbraune Farbe und erinnert an Reiskörner. Der streng nach Urin riechende Kot erfordert beim Entfernen Atemschutzmasken, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel wegen der Hantavirus-Ansteckungsgefahr.

Das Kommunikationsverhalten der Rötelmäuse umfasst Duftmarkierungen zur Identifikation von Artgenossen und spezielle Duftstoffe im Urin für territoriale Markierungen. Dominante Männchen hinterlassen intensivere Duftnoten, besonders wichtig für die Partnersuche im Frühjahr. Hörbare Laute wie Zirpen, Zwitschern, Quieken und Schnarren sowie Ultraschalllaute, hörbar bei Paarung oder von Jungtieren, sind Teil ihrer Kommunikation.

Fraßspuren bieten ebenfalls Erkennungsmerkmale. Rötelmäuse lassen an Nüssen eine senkrecht verlaufende Fresskante zurück, im Gegensatz zur groben Lochkante der Haselmaus. Auch im Winter sind Fraßspuren an Stämmen, Wurzeln und Knospen junger Bäume gut sichtbar.

Wie werden Sie Rötelmäuse los?

Rötelmäuse vermehren sich, ähnlich wie andere Mäusearten extrem schnell, was einen Befall nur schwer kontrollierbar macht. Gifte und Rodentizide sind hierbei keine Alternative. Wir raten dringend von der Nutzung solcher Mittel ab, da sie sowohl der Umwelt, anderen Tieren wie Fressfeinden und dem Menschen nachhaltige Schäden zufügen.

Um wirtschaftliche Schäden durch die Bekämpfung eines Mäusebefalls zu vermeiden, empfehlen wir in Unternehmen  unbedingt den Einsatz präventiver Maßnahmen und Lösungen zur Überwachung von Risikobereichen. Kleinere Populationen oder vereinzelte Hausmäuse lassen sich noch mit Lebend- oder Schlagfallen bekämpfen, in Großbetrieben oder ab einer bestimmten Mäusepopulation reichen diese Maßnahmen nicht mehr aus.

Sollten Sie einen Mäusebefall in Ihrem Unternehmen festgestellt haben, empfehlen wir Ihnen umgehend einen Experten zu konsultieren, um das geeignete Vorgehen zu besprechen.

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